Mit Verkehrsminister Oliver Krischer und meinem Landtagskollegen Martin Sträßer MdL informierte ich mich kürzlich in Mettmann bei der REGIOBAHN über den Stand der Elektrifizierung der S28. Seit 2015 läuft das Projekt und ist zuletzt vor allem durch Bürgereinsprüche verzögert worden.
Die REGIOBAHN ist aber zuversichtlich, die Elektrifizierung zwischen Wuppertal und Kaarst bis Jahresende abschließen zu können. Neue Elektrotriebzüge sollen ab 13. Dezember 2026 die wartungsintensiven Dieseltriebwagen ersetzen.
Zwei Millionen Liter Diesel im Jahr könnten durch die Elektrifizierung eingespart werden und so die Umwelt entlasten. Außerdem würde dadurch auch die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten reduziert werden. Neben der Einsparung von zwei Millionen Litern Diesel im Jahr will man auch die Taktdichte wieder verstärken. Dank der schnelleren, leiseren und komfortableren Züge können Verspätungen einfacher und besser aufgeholt werden. Das Projekt wird gemeinschaftlich finanziert von Bund (60%), Land (30%) und Regiobahn (10%). Es ist eins der ersten in NRW.
Bis 2040 sollen dann 90 Prozent der Züge elektrisch fahren. Zusätzlich sind sie weniger wartungsintensiv.
Die Richtung stimmt – jetzt müssen Planung, Genehmigungsverfahren und Umsetzung weiter zügig vorankommen.

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