Bund und Länder im Dialog: Wirtschaftspolitik braucht Abstimmung

20.01.2026

Zu Beginn des Jahres traf ich mit meinen Kollegen, den wirtschaftspolitischen Sprechern von CDU und CSU in den Bundesländern, zu einem intensiven Austausch mit der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, zusammen. Solche Treffen sind weit mehr als ein formeller Termin – sie sind ein notwendiger Ort politischer Abstimmung.

Gerade Nordrhein-Westfalen als wirtschaftliches Schwergewicht unter den Bundesländern muss sich für eine gute Wirtschaftspolitik einsetzen. Nach drei Jahren der Rezession/Stagnation merken wir, wie uns die Kraft ausgeht. Arbeitslosenzahlen schnellen hoch, Investitionen bleiben aus, Steuereinnahmen brechen weg.

Die neue Bundesregierung hat in den ersten Monaten ihrer Amtszeit wichtige Dinge vorangebracht: weitreichende Energiepreisentlastungen, neue Abschreibungsregeln für Unternehmen, die Kraftwerksstrategie.

Einig waren wir uns, dass im Jahr 2026 weitere Maßnahmen folgen müssen. Vor allem ein weiterer, engagierter Bürokratieabbau, Steuerentlastungen und ein Umbau des Sozialstaats. Katherina Reiche hat bei ihren Vorhaben unsere volle Unterstützung.