Windenergieanlagen an der Küste und was NRW damit zutun hat

02.07.2025

Offshore klingt nach Küste, nach Windrädern auf hoher See, nach Plattformen, Stahl und Salzwasser. Doch was bringt das einem Binnenland wie NRW? Genau darum ging es beim Branchentag Windenergie im Zeughaus Neuss. Mit Fachleuten aus Politik, Wirtschaft, Netzbetreibern und Industrie diskutierten wir gemeinsam.

Schon heute profitiert NRW vom Offshore-Windenergieausbau in Nord- und Ostsee und weltweit. Zahlreiche Zulieferbetriebe, Maschinenbauer und Technikunternehmen sind hier angesiedelt. Mehrere zehntausend Menschen finden hier Arbeit.

Und zukünftig wird NRW noch mehr zum „Küstenland“. Wir werden unseren Strombedarf nicht allein mit Photovoltaik und Onshore-Wind decken. Deswegen werden wir mit großen Stromleitungen direkt an die Küste angebunden. Die aktuellen Planungen sehen neun große Trassen. Damit werden bis 2050 Offshore-Windenergieanlagen mit rund 18 Gigawatt Leistung quasi direkt Strom vom Meer nach NRW liefern. Offshore-Wind weht relativ zuverlässig und die Stromerzeugungskosten sind niedrig. Das sind wichtige Argumente für einen Ausbau in unserem energiehungrigen Land.