Ob im Beruf, zu Hause oder unterwegs – digitale Lösungen erleichtern unseren Alltag und eröffnen neue Chancen. Damit diese Möglichkeiten für alle zugänglich sind, braucht NRW eine Infrastruktur, die Schritt hält: schnelles Internet, stabiles Mobilfunknetz, leistungsfähige Glasfaser. Deshalb investieren wir 2026 426,9 Millionen Euro in die Gigabitförderung.
Mit der Task Force Mobilfunk NRW soll die Mobilfunkinfrastruktur und die Mobilfunkversorgung in NRW konsequent und innovativ weiterentwickelt werden. Die Task Force arbeitet eng mit Mobilfunknetzbetreibern, Funkturmgesellschaften und kommunalen Spitzenverbänden zusammen. Diese Ziele werden dabei in NRW verfolgt:
- möglichst flächendeckende 5G-Versorgung bis Ende 2030
- Erleichterung und Beschleunigung des Mobilfunkausbaus
- nachhaltiger und innovativer Mobilfunkausbau
Die vollständige Agenda der Task Force Mobilfunk NRW finden Sie hier.
Aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur zufolge liegen folgende Flächenversorgung im NRW-Mobilfunknetz vor:
- 5G-Flächenversorgung: 96,1 % (durch mindestens einen Mobilfunknetzbetreiber)
- 4G-Flächenversorgung: 98,5 %
- weiße Flecken: 1,25 %
- graue Flecken: 10,6 % (Es handelt sich hierbei um Gebiete, die nicht von allen Netzbetreibern versorgt werden.)
Glasfaser für alle: Unser Weg zum leistungsstarken Netz
Wir wollen die Digitalisierung für die Bewältigung der großen klima- und strukturpolitischen Herausforderungen nutzen. Dafür brauchen leistungsstarke Glasfasernetze. Aktuell können 45,7 % der Haushalte (Stand Juni 2025) auf Glasfasernetze zugreifen. Unsere zukünftigen Ziele:
- flächendeckende Glasfasernetze im Laufe des Jahrzehnts erreichen
- jede Schule mit einem Glasfaseranschluss ausstatten (88 % der Schulen sind bereits angeschlossen.)
Zukunftsstandort für KI und digitale Innovation
Wir wollen NRW zum Vorreiter für Zukunftstechnologien machen. Wir sind bereits jetzt auf dem Weg zum führenden Standort von Künstlicher Intelligenz (KI) in industrieller Anwendung. Im Mittelpunkt steht das Rheinische Revier. Der von uns vorangetriebene Wandel basiert auf zielgerichteter und aktiver Standortpolitik.
- Mit JUPITER steht aktuell der schnellste Supercomputer der Welt außerhalb der USA bei uns in NRW!
- 3,2 Milliarden Euro investiert Microsoft in Deutschland, insbesondere im Rheinischen Revier
- Mega-Rechenzentrum in Planung: bis zu 4 Milliarden Euro will der US-Konzern QTS in Hamm/Lippetal investieren
- rund 70 Milliarden Euro Wertschöpfungspotenzial in NRW durch generative KI
- Juni 2025: Start der Skilling Initiative für Künstliche Intelligenz
Moderne Verwaltung: Digital, effizient und nutzerfreundlich
Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen sollen ihre Behördengänge effizient, im Alltag integriert online erledigen können. Wir wollen, dass Informationen aktueller, transparenter, besser aufbereitet zur Verfügung gestellt und leichter zugänglich werden. Damit kann ein orts- und zeitunabhängiger Dialog entstehen.
Bei der Umsetzung digitaler Verwaltungsleistungen liegt Nordrhein-Westfalen im Bundesvergleich.
Wir erproben einen KI-gestützten Verwaltungsassistenten in der öffentlichen Verwaltung. Dieser soll die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei zeitaufwendigen Tätigkeiten unterstützen (z.B. Zusammenfassungen von Texten und Dokumenten) und dadurch ein effizienteres Arbeiten in der Verwaltung ermöglichen.
Außerdem wollen wir mit einem eigenen KI-Sprachmodell die Verwaltung einfacher und noch bürgernäher machen, z.B. beim Ausfüllen von Formularen oder Nachverfolgen eines Antrags. Im Fokus steht dabei immer auch höchste Datensicherheit.
Digitale Kompetenzen für jedes Alter stärken
Jungen Menschen geht der Umgang mit digitalen Medien leicht von der Hand. Für ein gelungenes Miteinander wollen wir aber auch die digitale Teilhabe älterer Menschen sicherstellen. NRW ist daher dem „DigitalPakt Alter“ beigetreten und hat mit dem Programm „Miteinander – Digital“ zahlreiche Projekte wie z.B. digitale Sprechstunden in Pflegeeinrichtungen, Schulungen zur sicheren Bedienung von Handy und Tablet oder virtuelle Gottesdienste finanziell gefördert.
Wer die eigene digitale Medienkompetenz unabhängig von seinem Alter testen möchte, kann dazu den #DigitalCheckNRW nutzen. Der einfach zugängliche und kostenlose Selbsttest hilft dabei, eigenes Wissen rund um digitale Medien zu verorten und passende Weiterbildungen on- und offline zu finden. Darüber hinaus bietet die Website weitere Inhalte wie z.B. Erklärvideos, Infotexte und Methodenblätter zu aktuellen und alltagsnahen digitalen Themen.

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