Deutschland steckt in einer strukturellen Wirtschaftskrise. Nach zwei Jahren Rezession (2023 und 2024) ist unsere Wirtschaft 2025 lediglich um 0,2 Prozent gewachsen. Für 2026 wird immerhin ein Wachstum von rund 1 Prozent prognostiziert. Wir müssen uns anstrengen und die Wirtschaft wieder flott bekommen. NRW und Deutschland haben dazu das Potential.
Zu wenig Wirtschaftswachstum bedeutet: die Arbeitslosigkeit steigt, junge Menschen haben weniger Chancen eine Ausbildung oder einen Job zu finden, Löhne stagnieren, uns fehlen auf allen staatlichen Ebenen die Einnahmen für unseren Sozialstaat, Zukunftsinvestitionen, die Verteidigung und vieles mehr. Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts.
Deshalb ist klar: Gute Rahmenbedingungen für Unternehmen müssen sofort stärker in den Blickpunkt der Politik. In Düsseldorf, in Berlin und in Brüssel. Wir wollen die Abwanderung der Industrie vermeiden und setzen uns beispielsweise für die Senkung der Energiepreise sowie einen konsequenten Bürokratieabbau und die Beschleunigung von Verfahren ein.
Das sind unsere Vorhaben:
Senkung der Energiepreise
Seit vielen Jahren setzen wir uns dafür ein, dass Unternehmen und Bürger weniger für Energie bezahlen müssen. Seit die CDU in Berlin wieder regiert, geht es hier in die richtige Richtung:
- Die Stromsteuer wurde gesenkt.
- Die Gasspeicherumlage wurde abgeschafft.
- Die Netzentgelte wurden gesenkt.
- Für besonders energieintensive Unternehmen kommt der Industriestrompreis.
Den Staat modernisieren und vereinfachen
Wir leiden in Deutschland an zu viel Bürokratie, Regelungswut und Kontrollwünschen. Damit bremsen wir diejenigen aus, die investieren und unser Land voranbringen wollen. Wir setzen hier konsequent an:
- Mit dem ersten Entlastungspaket haben wir viele unnötige Vorgaben abgeschafft.
- Das zweite Entlastungspaket sorgt für mehr Tempo und Transparenz.
- NRW hat mit den anderen Bundesländern und dem Bund am 4. Dezember 2025 die „Modernisierungsagenda für Deutschland“ auf den Weg gebracht.
Den Mittelstand unterstützen
Ein Großteil der Wirtschaft in NRW wird vom Mittelstand getragen.
Rund 50 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
- Im Landeshaushalt 2026 stärken wir die Wirtschaftsförderung und investieren massiv in die Transformation.
- Mit dem Programm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) unterstützen wir kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, ihre Innovationskraft zu stärken und ihre Abläufe zu digitalisieren.
- Mit dem Starterpaket Klimaneutraler Mittelstand bieten wir seit 2022 gezielte Förderung für Beratungen und Konzepte zur Umstellung kleiner und mittlerer Unternehmen auf Klimaneutralität.
- Die Förderung des Handwerks bleibt – die vielfältigen Handwerksbetriebe sind ein Aushängeschild für unseren Standort.
Arbeitsplätze der Zukunft sichern
Eine gute Ausbildung und ein guter Arbeitsplatz sind Grundvoraussetzung für ein gelingendes Leben. Das Land NRW unterstützt gute Arbeit – heute und in Zukunft:
- Mit unserer Fachkräfteoffensive fördern wir in 64 Maßnahmen die berufliche Bildung.
- Seit Start von „Ausbildungswege NRW“ und „Übergangslotsen“ im Jahr 2023 wurden rund 14.300 junge Menschen am Übergang Schule-Beruf erreicht und beraten. Für rund 5.700 von ihnen konnte bereits der Weg in eine berufliche Ausbildung oder eine andere Perspektive gefunden werden.
- Ein Erfolgsprodukt ist die Meisterprämie von 2.500 Euro (im Rahmen der Meistergründungsprämie sind sogar bis zu 11.500 Euro möglich). Seit dem Start der Meisterprämie im Jahr 2023 ist die Zahl der neuen Handwerksmeister in Nordrhein-Westfalen gestiegen. Seit Juni 2023 haben über 8.000 Handwerker die Förderung erhalten.
- Ein weiterer Erfolgsfaktor für unsere Wirtschaft ist die Förderung von Start-ups. Seit 2018 unterstützen wir Gründerinnen und Gründer mit dem „Gründerstipendium.NRW“, das monatlich 1.200 Euro für bis zu 12 Monate sowie Zugang zu Coaching und Netzwerken bietet. Seit dem Start wurden bereits rund 4.500 Stipendien vergeben.

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